Bürgermeister sorgen für Vorsorge durch Verteilung von "Notfallmappen"

Teaser Logo Pfaffenhofen

Was ist, wenn mir etwas passiert? Wer kümmert sich dann um mich und meine Angelegenheiten? Bestimmt haben sich viele diese oder ähnliche Fragen schon einmal gestellt – und vielleicht wieder verdrängt, denn es ist unangenehm und oft mit viel Aufwand verbunden die richtigen Vorkehrungen zu treffen.

 

Dabei ist es ganz einfach für Vorsorge zu sorgen. Der Landkreis-Seniorenbeirat hat mit dem Landratsamt bereits seit längerem eine Notfallmappe erstellt und vor kurzem neu aufgelegt. Darin findet man Formulare und Informationen für die wichtigsten Problemfälle wie z.B. wer ist im Notfall zu benachrichtigen, persönliche und medizinische Daten, bestehende Verträge, Handlungsanweisungen, wichtige Telefonnummern und vieles mehr.

 

Die Gemeinde Hebertshausen hat im Frühjahr als besonderen Service diese Notfallmappe all ihren Senioren über 65 Jahre zugesandt. Die Reaktionen darauf waren äußerst positiv. Auf Anregung des Landkreis-Seniorenbeirats fand diese Aktion nun auch bei vielen weiteren Gemeinden regen Zuspruch. 8000 Exemplare dieser Mappe werden nun die Bürgermeister der Gemeinden Altomünster, Bergkirchen, Erdweg, Haimhausen, Hilgertshausen-Tandern, Markt Indersdorf, Pfaffenhofen a.d. Glonn, Sulzemoos und Vierkirchen ihren älteren Mitbürgern kostenlos zukommen lassen und somit für einfache und unkomplizierte Vorsorge sorgen.

 

Die Gemeinde Pfaffenhofen a.d. Glonn hat als besonderen Service diese Notfallmappe all ihren Senioren über 65 Jahre zusammen mit der Einladung zur Seniorenweihnachtsfeier zugesandt.

Die restlichen Exemplare liegen - solange der Vorrat reicht – für interessierte Bürgerinnen und Bürgern im Rathaus Egenburg, Hauptstr. 14, 85235 Egenburg, aus.

 

Die Notfallmappe sollte dann gleich, am besten mit den Angehörigen zusammen ausgefüllt werden und schon hat man das Gefühl die wichtigsten Dinge geregelt zu haben. Durch unvorhergesehene Ereignisse kann es aber auch passieren, dass wichtige Angelegenheiten des täglichen Lebens nicht mehr selbstständig erledigt werden können. Um die Vorsorge vollständig zu machen ist es ratsam die Notfallmappe noch mit einer „Vorsorgevollmacht“ und einer „Patientenverfügung“, zu ergänzen, die man im Internet oder in Buchhandlungen erhält. Nähere Informationen oder Hilfe dazu erhält man bei der Betreuungsstelle im Landratsamt, sowie bei Notaren und Rechtsanwälten. Wie bisher ist die Notfallmappe auch weiterhin beim Landkreis-Seniorenbeirat und im Landratsamt erhältlich.

 

 

 

Notfallmappe 2 

 Notfallmappe 1

Bildunterschrift:  v.l. Peter Felbermeier (Haimhausen), Gerhard Hainzinger (Sulzemoos), Simon Landmann (Bergkirchen), Hermann Krusch (Vorsitzender LKSB), Dr. Markus Hertlein (Hilgertshausen-Tandern), Christian Blatt (Erdweg), Harald Dirlenbach (Vierkirchen), Franz Obesser (Markt Inderdorf)