Kultur in Zeiten von Corona/Covid-19 in der Furthmühle

Die Furthmühle

Der Anfang ist gemacht: mit den Lockerungen der bayerischen Staatsregierung wird auch wieder Leben in die Furthmühle einkehren. Schon längst hätten – zumindest in normalen, sprich in Covid-19-freien Zeiten – die Tore in der Furthmühle wieder offen sein sollen.

 

Freilich muss es noch Einschränkungen geben: wegen des vorgeschriebenen Abstandes können Veranstaltungen nur im Freien stattfinden, das bedeutet bei Regen, Hagel oder Sturm fallen die Veranstaltungen aus. So hat der Förderverein der Furthmühle für die Monate Juli bis September ein

 

Karten können online im Vorverkauf auf unserer Homepage gekauft werden, es gibt fest zugewiesene Plätze, ebenso eine Maskenpflicht beim Eintritt zu den Plätzen, wenn die Toiletten besucht werden müssen, es gibt ein Besucherverzeichnis und so weiter – also alles genauso wie etwa beim Essen in Biergärten oder Restaurants.

 

Auch die Sonderausstellung „Die 50 er Jahre“ ist eröffnet, Beginn war hier Sonntag, der 5. Juli 2020. Ab jetzt kann die Ausstellung immer sonntags zwischen 13:30 und 17:30 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos.

 

Diese Sonderausstellung taucht in die 50er Jahre ein. Es ist eine Ausstellung der Geschichtswerkstatt im Landkreis Dachau, die in der Furthmühle Station macht und zeigt, wie dieses Jahrzehnt in den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck erlebt wurde. Die 50er Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs. Die ersten Nachkriegsjahre waren vorbei, die Trümmer weggeräumt, die Flüchtlinge und Heimatvertriebenen untergebracht. Man wandte sich der Zukunft zu. Eine hoffnungsvolle Epoche begann, die als „Wirtschaftswunder“ in die Geschichte einging. Das hatte Auswirkung auf viele Lebensbereiche: In der Landwirtschaft übernahm der Traktor die Feldarbeit, viele Dorfbewohner pendelten nach München zur Arbeit, man leistete sich das erste Auto und am Wochenende sah man sich Kinofilme an – im Lichtspielhaus oder in der Wirtschaft.

Es war die Zeit des Rock’n’Rolls, des Nierentischs und der Isetta. Doch es war auch eine Zeit, in der man die Vergangenheit verdrängte. Das hatte Auswirkungen: Ehemalige Nationalsozialisten saßen wieder in Amt und Würden, die Opfer des NS-Regimes litten ungehört und nationalsozialistisches Gedankengut wirkt bewusst oder unbewusst weiter. Die Ausstellungsgegenstände – Möbel, Kleidung, Spielsachen und vieles andere – sowie Fotos und Erinnerungen von Zeitzeugen geben ein anschauliches Bild vom Alltagsleben der 50er Jahre.

 

Alle Informationen zur Ausstellung und immer aktuell zu den geplanten Veranstaltungen und möglichen wetterbedingten Absagen finden Sie unter https://www.foerderverein-furthmuehle.de/.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Korinna Konietschke

1. Vorsitzende

 

Förderverein Furthmühle Egenhofen e.V.

Weyhern 15

82281 Egenhofen

 

Bitte beachten Sie unsere neue Email-Adresse und unseren neuen Web-Auftritt:

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